Andau Burgenland: Weinanbau im Seewinkel
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Geschichte von Andau

Alte Tonkrüge nach Ausrgabungen gefunden

Bei Ende des 19. Jahrhunderts durchgeführten Grabungen wurden sowohl Relikte aus der Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.) als auch Urnenfelder und Münzen aus der Zeit des römischen Kaisers Marc Aurel im Gebiet um Andau gefunden. Zur Zeit der Römer - bis ungefähr 400 n. Chr. - war der Seewinkel sogar dicht besiedelt.


Die folgenden Jahrhunderte bedeuteten eine schwere Zeit für die Seewinkler Bevölkerung und waren von zahlreichen Unruhen und Kriegswirren gekennzeichnet. Im Zuge der Türkenkriege waren Plünderungen und Brandschatzungen an der Tagesordnung. Im 30-jährigen Krieg zwangen Geldnöte König Matthias, die Gemeinde an das spätere Grafengeschlecht Harrach zu verpfänden. Ihnen folgten die Grafen Draskovitsch, die sich für die Instandhaltung der Kirche einsetzten.

Im 19. Jh. war der Heideboden, ein bekannter Name für große Teile des Seewinkels, noch oft Station vorbeiziehender Heere. Der Bevölkerung machte darüber hinaus mehrmals die Cholera zu schaffen und auch eine große Heuschreckenplage, die 1859 die gesamte Ernte vernichtete. Im Jahre 1863 kam es dann zu einer gewichtigen Entscheidung - am 12. Jänner des Jahres pflanzte Michael Peck den ersten Weinstock in Andau und läutete somit die Phase des Weinbaus im Ort ein. Dieser wurde nach den Wirren des zweiten Weltkriegs intensiviert und stellt heute die wichtigste landwirtschaftliche Einnahmequelle für die rund 2.600 Mitglieder zählende Andauer Bevölkerung dar.

 

 

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