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Der ZANTHO-Jahrgang 2001 **

2001 mussten die Winzer - wie so oft - Nerven beweisen. Einem milden, niederschlagsarmen Winter folgte ein ebenso milder Frühling, worauf die Reben früh austrieben. Gegen Ende des prachtvollen Mais blühten die Reben bereits. Die sehr günstige Entwicklung wurde durch einen Kälteeinbruch Anfang Juni etwas gebremst. So schloss die Rebblüte dann erst Mitte Juni ab. Der Juli zeigte sich Anfangs heiß und trocken, die zweite Monatshälfte war von einer kühleren Periode geprägt, die auch den ersehnten Regen brachte.

Im August kehrte der Sommer wieder und der Vegetationsstand der Trauben war Anfang September optimal. Dickschalige Trauben und weit fortgeschrittene Reife führten zu einer allgemein sehr optimistischen Stimmung. Man sprach von einem guten, wenn nicht sogar sehr guten Jahrgang.

Doch die Winzer wurden auf eine harte Probe gestellt, denn der September war der feuchteste seit 75 Jahren! Trotz enormer Regenmengen blieben die Trauben an den Stöcken relativ gesund und die kühle Witterung verhinderte das Keimen von Fäulnispilzen.

In den letzten Septembertagen zeigte der Wettergott Einsicht und ließ die Sonne wieder scheinen. Der rund um Andau nahezu immer wehende Wind trocknete die Trauben rasch.

So konnte trotz der widrigen Voraussetzungen noch trockenes und reifes Traubenmaterial geerntet werden. Man musste nur Ruhe bewahren!