Die Böden

Im Norden des Gemeindegebiets von Andau befinden sich Schotterlagen, die oft bis zu zehn Meter tief sind. In diesem Schotter sind auch Sandeinlagerungen in größerer Menge zu finden und die unzähligen eisenhaltigen Kieselsteine prägen die Bodenverhältnisse von Andau. Die Steine besitzen optimale Wärmespeichereigenschaften, die zur schnelleren und regelmäßigeren Reifung der Trauben beitragen.

Südlich von Andau stößt man in einer Tiefe von rund eineinhalb Metern auf Zwischenschichten aus Ton von grauer und grünlicher Farbe, der den Wasserhaushalt der Böden positiv beeinflusst. In diesem Gebiet lagert auch eine mächtige Torfschicht, die in den 1920er und 1930er Jahren abgebaut und für industrielle Zwecke verwendet wurde. Die zahlreichen Lacken rund um Andau weisen auf den hohen Grundwasserspiegel hin, der im Südosten nur knapp unter der Erdoberfläche liegt.

In den für den Weinbau bedeutenden, mit Schotterböden durchsetzten Lagen im Norden und Nordosten trifft man erst nach vier Metern auf Grundwasser. Karge mineralische Böden, die unseren Weinen intensive mineralische Noten verleihen. Man kann die Bodenverhältnisse rund um Andau mit jenen im Graves in Bordeaux vergleichen.

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